3-7 Jahre
  Vorbereitung auf die
  Individualprophylaxe

 

Die Behandlung

 

Das zweite Rollenspiel beinhaltet die Behandlung eines Lochs im Zahn. Auch hier demonstrieren Sie wieder den ersten Durchgang mit einer Erzieherin.

Die Patientin wird aufgerufen. Wir fragen, ob wir so tun können, als sei da ein kleines Loch im Zahn.

Die Lampe wird angeschaltet. Wir legen der Patientin wieder eine Serviette um.
Sie erzählen nun, was zu tun ist, zeigen die Gerätschaften vor, lassen sie einzeln herumgehen und die Kinder machen die entsprechenden Geräusche dazu.

Jeder einzelne Schritt wird der Patientin vorher erklärt. Zuerst wird der Zahnbelag "wegradiert". Der Vergleich eines Radiergummis, der Striche wegradiert, ist für die Kinder gut nachvollziehbar. Auf einem Arbeitsblatt können die Kinder später bei der Gruppenaufteilung mit einem Bleistift Zähne und den Zahnbelag malen. Mit einem Radiergummi spielen sie anschließend Zahnarzt und radieren den Zahn-belag wieder weg. Der Zahn wird sauber.

Wir entdecken ein kleines Loch. Wir fragen die Patientin, ob sie eine Spritze mit Erdbeergeschmack haben möchte. Der Einsatz einer Spritze wird simuliert. Wir geben die Spritze ohne Nadel zum Anschauen herum.

Das Loch wird mit einem winzigen Bohrer gesäubert,....... der kleine Schlauch dient als Speichelzieher...... mit dem Strohhalm wird vorsichtig trockengepustet ............. und mit einer Füllung pantomimisch geschlossen. Die Kinder begleiten die einzelnen Vorgänge mit Geräuschen.

   

Die Patientin freut sich, dass der Zahn gerettet wurde. Wir fragen, ob es sehr weh getan hat.

Erzählen Sie den Kindern ehrlich, dass es manchmal ein bisschen weh tun kann. Führen Sie mit den Kindern kleine Mutproben durch, indem sich die Kinder mit dem Fingernagel auf die Vorderzähne klopfen und berichten dürfen, wie es sich anfühlt. Dann dürfen die Kinder mit dem Fingernagel ganz zärtlich auf das Zahnfleisch piksen. Der kleine Druck ist vergleichbar mit einer Spritze.
Durch die anschließende Aussage "Ich glaube, das tut fürchterlich weh." verführen Sie die Kinder zum Lachen und sie werden von ganz alleine sagen: Nein.

Nun überlegen wir gemeinsam, wie wir die Zähne in Zukunft vor dem Zahnteufel schützen können.

Die Patientin wird verabschiedet und erhält ebenfalls eine Zahnbürste als Geschenk. Jetzt dürfen die Kinder die Behandlungssituation spielen. Bleiben Sie auch hier bitte immer dabei und geben Sie Sonde und "Bohrer" nur aus der Hand, wenn die Kinder ruhig und motorisch sicher sind. Falls nicht, dürfen die Kinder Ihre Hand führen. Die Gruppen werden wieder aufgeteilt wie im ersten Durchgang.

Abschließend machen wir uns mit dem Tanzlied von Seite .... fit für die Zahnpflege und gehen in den Waschraum, um dort gemeinsam die Zähne zu pflegen.

Hausaufgabe
Zuhause Zahnarzt spielen und die Zähne der Eltern auf Karies untersuchen.

 

 
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