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Kinder lieben es, Laute und Geräusche von sich zu geben. Es löst
ihre Hemmungen, macht Spaß, baut Ängste ab und vermittelt
Erfolgserlebnisse.
Das Prinzip einer Geräusche-Geschichte
ist das aktive Hinhören und Mitmachen. In ihrer Fantasie tauchen
die Kinder in das Geschehen ein und werden mit dem Thema vertraut. Diese
Geschichten können zu verschiedenen Themen und Anlässen frei
erfunden oder skizziert werden. Jedes Mal, wenn die Erzählerin
eine Pause macht und den Kopf hebt, erzeugen die Kinder die entsprechenden
Geräusche. Sobald Sie die Geschichte auswendig kennen, beziehen
Sie auch unterschiedliche Bewegungsabläufe für die Kinder
ein.
Es ist früh am Morgen,
die Vögel zwitschern ...
Der Wecker klingelt ...
Die Kinder wachen auf und strecken sich und gähnen ...
Sie stehen auf und waschen sich ...
Sie ziehen sich an und frühstücken schmatzend ...
Sie gehen ins Bad und bürsten sich die Zähne ...
Heute ist schulfrei und sie freuen sich ...
Heute dürfen sie einen Besuch beim Zahnarzt machen ...
Sie gehen an die Straße, die Autos fahren vorbei ...
Der große Bus hält an und seine Türe quietscht ...
Der Motor brummt leise und gemütlich ...
Vor dem Haus des Zahnarztes hält der Bus an ...
Die Türe quietscht ...
und die Kinder steigen aus.
Der Zahnarzt steht schon vor der Türe und sagt ganz freundlich
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Lassen Sie die Kinder nun erzählen, was
sie über den Zahnarzt wissen und wie sein Zimmer und das Wartezimmer
aussehen. Durch das Erzählen bekommen die Kinder Mut und sind stolz
auf das, was sie schon alles wissen.
Informieren Sie sie über das Spiel, das Sie heute vorhaben. Fragen
Sie die Kinder, welche Erfahrungen sie bisher gemacht haben und ob sie
Angst haben.
Anschließend bauen Sie mit den Kindern
ein Wartezimmer mit Büchern, Spielsachen, Zeitungen, Stühlen
etc. und ein Behandlungszimmer. Wartezimmer und Behandlungszimmer führen
Sie im selben Raum durch. Sie trennen den Raum jedoch sichtbar durch
Stühle ab.
Ebenfalls sollten die Kinder gemeinsam hinrichten,
was der Zahnarzt alles braucht: Serviette, elektrische Zahnbürste
als Bohrer, Spiegel, Alkohol, Wattebällchen etc.
Wir erklären den Kindern vorher, wozu die einzelnen Dinge wichtig
sind.
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