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Lernziel
Die Schüler können
zwischen klebriger verschmutzender Nahrung und flüssiger reinigender
Nahrung unterscheiden. Sie unterscheiden und formulieren verschiedene
Geschmacksrichtungen und können den Verschmutzungsgrad der Zähne
beurteilen. Sie erleben, dass die Speichelproduktion direkt mit der
Nahrungsaufahme zu tun hat. Sie entwickeln eine verfeinerte Wahrnehmung
für bewusstes Kauen und Schmecken. Sie haben ein unstillbares Verlangen
nach sofortiger Zahnpflege.
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Methodik
Sinnliche Erlebnisse in der eigenen Mundhöhle mit anschließendem
Erfahrungsaustausch zur kognitiven Festigung.
Medien
Eigener Körper, Schokolade mit hohem Kakaoanteil, Apfel,
Vollkornbrot, Trinkwasser, mehrere kleine Handspiegel, Stoppuhr,
Dokumentationsliste, Zahnpflege-Utensilien
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Lernmodul
Heute sollen die Meisterdetektive im Kauen ermittelt
werden. Wer ein Stück Schokolade essen möchte, darf
aufstehen. Beachten Sie bitte die Freiwilligkeit. Wer nicht kauen möchte,
kann sich dennoch mit seinen Erfahrungen und seinem Wissen an der Diskussion
beteiligen und Eintragungen in die Dokumentationsliste vornehmen.
Sie verteilen jedem ein gleich großes
Stück mit dem Hinweis, es erst in den Mund zu stecken, wenn die
Stoppuhr läuft.
Auf Kommando geht es los.
Die Stoppuhr läuft, Schokostück in den Mund. Das Stück
soll so lange gekaut werden, bis es ganz flüssig geworden ist.
Wir achten darauf, wieviel Speichel sich im Mund bildet. Was flüssig
ist, darf runtergeschluckt werden. Wer nichts mehr zum Beißen
hat, setzt sich hin. Wer am längsten einspeicheln kann, spart sich
den meisten Ärger mit den Kariesattacken. Wenn sich der letzte
Schüler setzt wird die Uhr gestoppt.
Wir kreuzen auf der Liste an, wieviel Speichel produziert wurde.
Wir spüren unsere
Zähne, wie sie sich anfühlen, besprechen es kurz und schreiben
es in die Liste.
Wir spüren, wie sich
unser Zahnfleisch anfühlt und schreiben es auf.
Wir untersuchen die Zähne
mit einem Spiegel und beschreiben mit Worten ihr
Aussehen. Auch dies tragen wir in die Liste ein.
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